PR SG&I 30/2007

Intergraph fördert Projekt zur Erfassung und Bereitstellung von Metadaten in Sachsen

Nur eine einheitliche Dokumentation und Einbindung in Geodateninfrastrukturen ermöglicht die Nachnutzung von Geodaten

ISMANING, 10.12.2007 – Die Intergraph (Deutschland) GmbH richtet als Mitglied der rund 60 Institutionen umfassenden gdi.initiative.sachsen (www.gdi.sachsen.de) einen Aufruf an die Öffentliche Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft im Freistaat Sachsen für ein Förderprojekt zum Aufbau der Geodateninfrastruktur. Beteiligen können sich alle Institutionen, die bislang noch keine Lösung zur strukturierten, standardkonformen Erfassung und Pflege von Geo-Metadaten einsetzen und sich aktiv am Aufbau der Geodateninfrastruktur in Sachsen beteiligen möchten. Im Februar 2008 wählt eine Jury drei Teilnehmer im Rahmen des Förderprojektes aus. Diesen werden Intergraphs Software-Werkzeuge aus der Produktreihe Intergraph Metadata Kit zur Erfassung und Bereitstellung von Metadaten sowie ein Einführungsworkshop kostenlos bereitgestellt.

Gegenstand einer Geodateninfrastruktur ist es, die in vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft vorliegenden digitalen Geoinformationen über Netzdienste zur Verfügung zu stellen. Mit dem Wandel zur Informationsgesellschaft kommt der Freistaat Sachsen dem rasant steigenden Bedarf nach Geoinformationen durch wirksame Aktivitäten und dem Aufbau leistungsfähiger Strukturen nach. Um ein tragfähiges Konzept für die Zukunft zu schaffen, wirkt ein breiter Kreis von Akteuren in der gdi.initiative.sachsen am Aufbau einer gemeinsamen Geodateninfrastruktur im Freistaat Sachsen mit.

„Nur eine einheitliche Dokumentation vorhandener Geodaten ermöglicht die Nachnutzung dieser Werte in einem übergreifenden Kontext einer Geodateninfrastruktur“, so Dr. Jens Hartmann, Account Manager bei Intergraph. „Nicht zuletzt deshalb fordern die EU-Richtlinien zum Aufbau der europäischen Geodateninfrastruktur INSPIRE - Infrastructure for Spatial Information in Europe in der ersten Phase die einheitliche Beschreibung der Geodaten sowie die Bereitstellung dieser Datenkataloge.“ Intergraphs Ziel in Zusammenarbeit mit der gdi.initiative.sachsen ist es, Möglichkeiten zur dezentralen, ISO-konformen Führung von Metadaten praxistauglich zu erproben. Des Weiteren sind die erfassten Metadaten über standardkonforme Web-Dienste in das zentrale GeoMIS.Sachsen einzubinden.

„Die Erfassung und standardbasierte Bereitstellung der Geodaten ist die erste und elementare Teiletappe auf dem Weg zum Aufbau einer GDI im Freistaat Sachsen“, erläutert Dr. Gunnar Katerbaum, Leiter der Koordinierungsstelle gdi.initiative.sachsen. Daher stellt Intergraph zur Unterstützung und Durchführung des Förderprojektes Software-Werkzeuge bereit. Metadaten lassen sich mit einem standardkonformen Werkzeug von Intergraph über leicht bedienbare Oberflächen erfassen. Über einen standardkonformen Web-Dienst von Intergraph wird der Zugang auf die erfassten Metadaten gewährt und die Einbindung in das GeoMIS-Sachsen vollzogen.

Ein eintägiger Workshop der Koordinierungsstelle gdi.initiative.sachsen, durchgeführt in Zusammenarbeit mit Intergraph, vermittelt allgemeine Einführungen in das Thema Geo-Metadaten und in die Bedienung und den Betrieb der überlassenen Softwarekomponenten.

Interessierte Institutionen aus Sachsen sind eingeladen, sich für die Beteiligung am Förderprojekt bis zum 31.01.2008 zu bewerben. Eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Lenkungsgruppe der gdi.initiative.sachsen sowie einem Vertreter der Firma Intergraph wählt die drei besten Projektvorschläge aus. Die drei auserwählten Teilnehmer werden bis zum 15.02.2008 benachrichtigt und mit der Durchführung des Förderprojektes beauftragt. Eine erste Version der Metadaten soll bis zum 30.06.2008 erfasst sein und mittels Katalog-Dienst im Internet bereitgestellt werden.

Bewerbungen sind zu richten an:
Koordinierungsstelle gdi.initiative.sachsen
c/o Landesvermessungsamt Sachsen
Postfach 10 02 44
01072 Dresden
Tel. 0351 / 8283-4500
eMail Koordinierungsstelle.GDI@lvsn.smi.sachsen.de

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