PR SG&I 08/2009

Schweizerische Bundesbahnen AG baut
grösstes GIS der Schweiz mit Intergraph®-Technologie auf

Anlagenmanagement mit Rail Geo System auf Basis von Intergraphs G/Technology

DIETIKON, SCHWEIZ, 16.06.2009 – Die Schweizerische Bundesbahnen SBB AG – Division Infrastruktur betreibt seit 15 Jahren die Datenbank der festen Anlagen (DfA). Diese wird bis zum Herbst 2010 durch das Projekt Rail Geo System (RGS) abgelöst. Den Zuschlag zur Lieferung der neuen Basistechnologie erhielt die Intergraph (Schweiz) AG. Zum Einsatz kommt Intergraphs G/Technology. Hinsichtlich der Informationen über Bau, Projektierung, Unterhalt und zunehmend auch zum Betrieb der Bahn-Infrastrukturen bildet die heutige DfA das Rückgrad für die SBB AG. Gemessen am Umfang gespeicherter Objekte, der Grösse der bewirtschafteten Fläche und der Zahl der Simultanbenutzer gilt es als das grösste Geographische Informationssystem (GIS) der Schweiz. Der Datenwert des Systems liegt nach Angaben der SBB AG bei über 120 Millionen Schweizer Franken entsprechend rund 78 Millionen Euro.

Die Datenbank der festen Anlagen wird in vielen Geschäftsbereichen der SBB AG eingesetzt. Noch existieren jedoch auch andere parallel betriebene Geoinformationssysteme und raumbezogene Datenbanken. Die Division Infrastruktur der SBB AG will zukünftig mit Rail Geo System ein einziges Inventarisierungswerkzeug sowohl für räumliche als auch für objektbezogene Anlagen in allen Anlagebereichen einsetzen. Das neue RGS wird das komplette Schienennetz der SBB als eine technische Gesamtanlage in einer komplexen Datenbank verwaltet. Dazu sind sämtliche Anlagedaten für Planungs-, Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten erfasst. Damit die vielfältigen Bauaufgaben zur Erhaltung und Optimierung des Bahnbetriebs wahrgenommen werden können, soll das neue RGS auch für Projektierungs- und Planungsarbeiten zur Verfügung stehen. Die heutige DfA hat bereits eine zentrale Stellung für die Inventarisierung, die mit dem RGS gestärkt wird.

„Die Ausrichtung von RGS geht klar in Richtung Anlagenmanagement. Der Aspekt von aktuellen Daten, welche zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Form mit dem entsprechenden Medium die benötigte Information liefert, wird immer wichtiger. Diese Information bringt der SBB AG das Wissen, welches sie täglich tausendfach benötigt“, erläutert die SBB AG in ihrer offiziellen Mitteilung.

Die Anforderungen an das Projekt RGS sind vielfältig. So muss bis Ende 2010 eine führende Sockel-Datenbank für Geodaten bereit stehen. Die Daten der heutigen DfA sind verlustfrei in das neue System zu migrieren. Zudem sind alle notwendigen Fachschalen aufzubauen. Die heutigen Umsysteme wie zum Beispiel SAP sollen aus dem RGS heraus unterbrechungsfrei und operativ einwandfrei mit Raum- und Sachdaten bedient werden. Und es soll die Möglichkeit bestehen, alle existierenden GIS-Lösungen der SBB AG später als Fachschalen ins das RGS zu überführen.

Für den Anbieter Intergraph sprach, dass die zu liefernde GIS-Software auf der SBB IT-Infrastruktur lauffähig und architekturkonform ist. Die Funktionen der heutigen Applikationen wie Datenerfassung, Datenabfrage, Schematisierung, Querprofilerzeugung und Plandarstellung werden wieder zur Verfügung stehen, möglichst in verbesserter Form. Zugesichert ist, dass die Schulungen der Anwender und der Testbetrieb zu keinen erheblichen Störungen der Datennachführung am laufenden System führen werden.

Die Projektlaufzeit endet am 31.08.2010. Neben der Intergraph (Schweiz) AG als Lieferant von G/Technology, der Basissoftware von RGS, sind die Basler & Hofmann Ingenieure und Planer AG, Esslingen/Schweiz, und die Fichtner IT Consulting AG, Stuttgart/Deutschland, am Projekt RGS beteiligt. Basler & Hofmann ist das führende Ingenieurbüro für Bahnlösungen in der Schweiz mit Spezialwissen im Bereich Bahntechnik und Bahn-Informations-Systeme. Mit der Überführung der Geodaten in das RGS wurde die Fichtner IT Consulting beauftragt. Fichtner verfügt über tiefes Know-how in Sachen Datenmigration, langjährige Erfahrungen im Bahnverkehr sowie das technische Wissen zu dem seit vielen Jahren bei der SBB genutzten Intergraph-System FRAMME und zum neuen Zielsystem G/Technology. Schliesslich werden von Intergraph in Zusammenarbeit mit der Firma CADRZ IT Solutions, Allschwil/Schweiz, die rund 100 heutigen DfA Benutzer auf RGS geschult.

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Benutzeroberfläche G/Technology:
Infrastruktur-Darstellung am Bahnhof Erstfeld, Kanton Uri, Schweiz
(Bildquelle: SBB AG)

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Informationen zur Schweizerische Bundesbahnen SBB AG
Zahlen, die beeindrucken: Über 306 Millionen Fahrgäste und knapp 54 Millionen Nettotonnen Güter sind jedes Jahr mit der SBB unterwegs. Dabei ist ihr Streckennetz mit 3.011 Kilometern Länge eigentlich bescheiden, gemessen an den 24.500 Kilometern des gesamten öffentlichen Verkehrsnetzes der Schweiz. Mit Ausnahme von Herisau und Appenzell sind alle Kantonshauptorte direkt über die Gleise der SBB und ihrer Tochterunternehmen miteinander verbunden. An über 800 Bahnhöfen und Stationen halten die Züge im Stunden- oder Halbstundentakt. Zwei Drittel des gesamten Transitgüterverkehrs transportiert die Bahn durch die Schweizer Alpen. SBB Cargo transportiert täglich 230.000 Tonnen Güter für ihre 3.500 Kunden auf der Schiene. SBB Cargo betreibt ein flächendeckendes Netz mit 323 Zustellpunkten, darüber hinaus werden 200 flexible Kundenkonzepte ausserhalb des Grundnetzes bedient. Knapp 28.000 Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sorgen rund um die Uhr für einen sicheren und pünktlichen Bahnbetrieb. Damit ist die SBB nicht nur die grösste Reise- und Transportfirma der Schweiz, sondern auch eine der grössten Arbeitgeber in der Schweiz. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.sbb.ch, eMail-Kontakt: rgs@sbb.ch.

Informationen zu Intergraph® Security, Government & Infrastructure (SG&I) Intergraph® ist der führende internationale Anbieter von Engineering-Lösungen, Geoinformationssystemen, Einsatzleitsystemen und Lösungen in Photogrammetrie und Fernerkundung. Unsere Software-Lösungen ermöglichen eine übersichtliche, strukturierte Darstellung und Analyse selbst hoch komplexer Daten. Unternehmen und Behörden in über 60 Ländern rund um den Globus vertrauen auf die branchenerprobte Software von Intergraph, um operative Entscheidungen besser und schneller fällen zu können. Intergraphs Lösungen ermöglichen die Einrichtung und das Management hochkomplexer Informationssysteme und sorgen für eine effiziente organisations- oder abteilungsübergreifende Datennutzung. Die Tätigkeit des Unternehmens gliedert sich in drei Bereiche: Process, Power & Marine (PP&M), Security, Government & Infrastructure (SG&I) sowie Z/I Imaging (Z/I). Intergraph PP&M stellt Enterprise Engineering Software für die Planung, den Bau und den Betrieb von Anlagen, Schiffen und Offshore-Plattformen bereit. Intergraph SG&I bietet raumbezogene Lösungen und Prozesse für die Marktsegmente öffentliche Verwaltung, Behörden und Organisationen mit Sicherheitaufgaben (BOS), Verteidigung und Nachrichtenwesen, Transport und Verkehr, Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft sowie Telekommunikation. Intergraph Z/I konzentriert sich auf Soft- und Hardware-Lösungen zur Abbildung von Workflows von der Datenerfassung bis hin zur Datenauswertung, -aufbereitung und -bereitstellung im Marktsegment Photogrammetrie und Fernerkundung. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.intergraph.ch, www.intergraph.de, www.intergraph.at oder www.intergraph.com.


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